Die Klassifizierung der Alleredelsten
Die von Kennern begehrte Reinheit der Diamanten wird international in sieben Klassen unterschieden:
|
1 |
"if"= internally flawless |
lupenrein |
|
2 |
"vvs"= very, very small inclusions |
sehr, sehr kleine Einschlüsse |
|
3 |
"vs"= very small inclusions |
sehr kleine Einschlüsse |
|
4 |
"si": small inclusions |
kleine Einschlüsse |
|
5 |
"p1"= Piqué 1 |
Einschlüsse mindern nicht die Brillanz |
|
6 |
"p2"= Piqué 2 |
Einschlüsse mindern die Brillanz schwach |
|
7 |
"p3"= Piqué 3 |
deutlich geminderte Brillanz |
Heute werden Diamanten mit Computerprogrammen für die günstigste Form empfohlen und präzis geschliffen. Immer noch sind die Schleifer erfahrene Schleif-Künstler.
Erst die Reinheitsgrade ab "si" sind mit der Lupe zu erkennen; "p1" erkennt das Auge schwer, "p2" dagegen gut und "p3" sofort.
Es gehört zum unzerstörbaren Geheimnis der Diamanten, dass vielen Besitzern gerade die Einschlüsse lieb und wertvoll sind - völlig unabhängig von ihrem Wert für Diamantenhändler.
Den Wert eines Diamanten bestimmen die vier C: Cut, Clarity, Color, Carat. Bei künstlichen Rohdiamanten ist die Farbe beeinflussbar - in den USA und in einigen europäischen Ländern ist die künstliche Diamantenfärbung beliebt.
Ich vermittle aus Überzeugung keine gefärbten Diamanten und will auch hier festhalten, dass es zum "Firmenethos" des Schweizer Partnerunternehmens gehört, nur reine Diamanten ohne die Färbung mitbestimmende Farbstoffe herzustellen.
Schauen Sie sich an, wie ein reiner weißer Brillant auf rotem oder blauem Samt leuchtet - und Sie werden leichter begreifen, dass wir das Umwandlungswunder nicht überziehen sollten. Aus unansehnlicher Asche einen reinen Brillanten zu bekommen, ist ein kostbares Geschenk der Natur und der Wissenschaft: das ist nicht zu steigern. |